JKU Management-Gruppe forscht und publiziert auf internationalem Top-Niveau

Die JKU Management-Gruppe ist wieder das international wahrgenommene Aushängeschild der betriebswirtschaftlichen Forschung an der JKU.

Mit einer Rekordzahl von 15 Papieren war die JKU Management-Gruppe Anfang Juli bei der EGOS-Konferenz, dem zentralen Forum für die internationale Organisationsforschung, in Kopenhagen präsent. Zuvor waren die ExpertInnen der JKU Management-Gruppe mit zwei Artikeln, einer Mini-Konferenz sowie einer Session bei der SASE-Konferenz in Lyon, dem einschlägigsten interdisziplinären Forum der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Im August geht es dann weiter zur Academy of Management-Konferenz in Atlanta – der weltweit wichtigsten Fachkonferenz im Bereich der Betriebswirtschaftslehre. Dort ist die die JKU Management-Gruppe mit fünf Papers, einem Professional Development Workshop, der auf den Transfer von Wissenschaft zur Praxis fokussiert, und einem Caucus, einem Inkubationsforum zur Diskussion innovativer Ideen, vertreten. Im nächsten Jahr ist die JKU Management-Gruppe mit gleich zwei sogenannten Subthemes, den zentralen Programmblöcken der Konferenz, an der EGOS-Konferenz sichtbar. Für Beiträge ebenso wie für die Ausrichtung von Sessions, Subthemes oder Mini-Konferenzen müssen sich JKU-WissenschaftlerInnen kompetitiv bewerben.

Für die Präsentation von Forschungsergebnissen auf den Top-Fachkonferenzen ausgewählt zu werden erhöht nicht nur die Sichtbarkeit der JKU, sondern ist auch ein wichtiger Schritt auf dem langen Weg hin zu einer Publikation in den angesehensten internationalen Fachzeitschriften. Bei einer Ablehnungsquote von circa 95% setzen die HerausgeberInnen dieser Zeitschriften voraus, dass Beiträge bereits mehrfach von der internationalen Fachcommunity kommentiert und entsprechend überarbeitet wurden, bevor sie überhaupt in den Begutachtungsprozess einer Zeitschrift genommen werden. Dieser Prozess nimmt dann üblicherweise nochmals mehrere Jahre in Anspruch – mit mehreren Hürden, an denen der Beitrag noch abgelehnt werden kann. Hochrangige Publikationen sind zum entscheidenden Erfolgsmaßstab im Wissenschaftsbetrieb geworden, denn nur Ergebnisse, die in den wichtigsten Fachzeitschriften veröffentlicht werden, werden gelesen und zitiert und haben eine Wirkung in der globalisierten Forschung, Politik und Praxis. JKU-WissenschaftlerInnen konkurrieren in diesem Prozess mit WissenschaftlerInnen von internationalen Top-Universitäten, deren Forschungspersonal typischerweise nur ein Viertel der an deutschsprachigen Universitäten üblichen Lehr- und Selbstverwaltungspflichten hat. Nichtsdestotrotz ist es der JKU Management-Gruppe in den letzten drei Jahren gelungen, 8 Beiträge in den 50 weltweit wichtigsten Fachzeitschriften (Financial Times Top 50) zu platzieren. Mehrere Artikel der Management-Gruppe sind derzeit in diesen Zeitschriften im Begutachtungsprozess. Das ist ein historischer Rekord für die betriebswirtschaftliche Forschung an der JKU!

Foto: Thomas Gegenhuber, Daniela Maresch und Matthias Fink